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Naturlehrpfad
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Geologie
Tafel 1
Geologischer
Überblick
Fossilien sind einerseits Skelett- und Schalenreste, andererseits aber
auch Kriech- oder Fressspuren von abgestorbenen Tieren. In allen hier
vorliegenden Kalken sind Fossilien wie Muscheln, Ammoniten und Brachiopoden
zu finden. Jede Art hat ihre ganz spezifischen Lebensräume und Lebenszeiten.
So können Angaben über die Ablagerungsbedingungen (Klima, Wassertiefe,
Salz- und Nährstoffgehalte) sowie das Alter der Gesteine gemacht
werden.
Tafel 2
Kalkverwitterung
Wenn durch Kalklösung entstandene Karsthöhlen einstürzen,
bilden sich Dolinen. Wer aufmerksam durch Kalkgebiete wandert, kann des
Öfteren diese kleineren, mitunter aber auch sehr grossen, kreisförmigen
Mulden entdecken.
Der Waldboden ist, bedingt durch die Muldenlage im Bereich von Dolinen,
feuchter und nährstoffreicher als in der Umgebung, da das mit Nährstoffen
der Umgebung gesättigte Wasser hier zusammenfliesst und ein Teil
dieser Nährstoffe in Form von feinkörnigen Ablagerungen zurückbleibt.

Tafel 3
Die Spuren der Gletscher
Die Gletscher der Eiszeiten stossen weit ins Mittelland vor. Grobes Gesteinsmaterial
wird auf, in und unter dem Gletscher transportiert und vor (Stirnmoräne),
seitlich (Seitenmoränen) und unter dem Gletscher (Grundmoräne)
abgelagert. Unter den Eismassen wird das Gesteins-material durch den enormen
Eisdruck geschliffen und zerrieben.
Tafel 4
Die Schotter
Das vom Gletscher abgelagerte Lockergestein (Moräne) wird von den
Schmelzwässern wegtransportiert. Dabei wird es gerundet, sortiert
und wieder abgelagert. Schon in früheren Zeiten wurden diese Schottervorkommen
(Kies) abgebaut und als Rohstoffmaterial für Strassenbau, Betonherstellung
usw. verwendet.

Tafel 5
Doline Möösli
Ein
Moor ist ein Feuchtgebiet, dessen Untergrund aus Torf besteht. Hier liegt
ein Quellmoor vor. Torf entsteht, wenn organisches Material (Pflanzenteile)
unter Ausschluss von Sauerstoff unvollständig zersetzt wird. In einem
Quellmoor sind die hauptsächlichen Torfbildner Schilf, Seggen oder
Bruchwald.
Bereits während der Risseiszeit bestand hier eine Doline. In diese
gelangte beim Rückzug der Gletscher viel feinkörniges Material.
Es entstand ein kleiner See.
Tafel 6
Erosionsterrassen
Das Flussbett wird durch die vom Wasser mitgeführten rollenden und
hüpfenden Gerölle, aber auch von den feinkörnigen Partikeln
ständig erodiert. Entlang einer Schwachstelle im Gestein kann das
Wasser verstärkt erodieren.

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